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Helfen ohne Empathie?

Aktualisiert: 29. Feb.

Die Tücken pseudo-empathischer Reaktionen

"Wenn meine Patientin dankbar lächelt, hat sich doch alle Mühe gelohnt." Ein Satz, mit

dem viele beruflich Pflegende die Frage beantworten, warum sie im Beruf sind und bleiben. Er ist Ausdruck von Zufriedenheit, Wohlbefinden, von Wärme und Verbundenheit, die auftreten, wenn sie einem Menschen helfen (Bornemann/Singer 2013). Vielleicht ist es dieser neurobiologisch belegte Zusammenhang zwischen den unmittelbar sichtbaren Ergebnissen pflegerischer Arbeit und dem inneren Belohnungssystem, der Menschen in den Pflegeberufen resilient macht.


Gleichzeitig sind manche beruflich Pflegende trotz ihrer vielen guten Taten nicht im permanenten Rausch der eigenen Glückshormone, sondern im Burnout. Wie das kommt und wie Abhilfe zu schaffen ist, untersucht dieser Artikel. Wir veröffentlichen ihn mit freundlicher Genehmigung des Dr. med. Mabuse Verlags: https://www.empcare.de/_files/ugd/641246_57e038176b8348d388666becc1dc673a.pdf




Bornemann, B./Singer, T. (2013): Das ReSource Modell des Mitgefühls. Eine kognitiv-affek -

tive neurowissenschaftliche Perspektive. In: Singer, T./Bolz, M. (Hg.): Mitgefühl in Alltag

und Forschung. München: Max-Planck-Gesellschaft.





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